Programm


© Bilder: Alexey Chernov

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Sonntag, den 05.08.2018 um 17:00 Uhr in Nottuln
"Weltklassik am Klavier - Vier Himmelsrichtungen der Klaviermusik!"
ALEXEY CHERNOV
MOZART, LISZT, SKRJABIN und RACHMANINOW


"Weltklassik am Klavier - Vier Himmelsrichtungen der Klaviermusik!"

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 10 C-Dur K 330
I. Allegro moderato
II. Andante cantabile
III. Allegretto

FRANZ LISZT
Aus: Harmonies poétiques et religieuses S. 154
Nr. 7 Funérailles
Aus: Études d'exécution transcendante S. 139
Chasse-neige h-Moll Nr. 12
Mephisto Walzer Nr. 1 S. 514

- Pause -

ALEXANDER SKRJABIN
Sonate Nr. 10 op. 70

SERGEJ RACHMANINOW
Sonate Nr. 2 op. 36
I. Allegro agitato
II. Non allegro
III. Allegro molto


ALEXEY CHERNOV
Alexey Chernov ist ein russischer Pianist - und Komponist. Er wurde 1982 geboren und graduierte 2008 im Moskauer Konservatorium sowie 2011 am Royal College in London. Alexey Chernov gewann Preise in über 30 internationalen Wettbewerben, davon über 10mal den 1. Preis. Er gewann Preise im Tschaikowsky Wettbewerb sowie in Cleveland. Darüber hinaus zeichnet Alexey Chernov ein außerordentlich abwechslungsreiches Repertoire aus. Er tritt regelmäßig in Russland, dem Ausland und bei zahlreichen Festivals auf, darunter dem Crescendo Festival Russland oder dem Star der Weißen Nächte Festival in St. Petersburg. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten zusammen, und trat gern mit der Moskauer Philharmony auf. Alexey Chernov hat zahlreiche internationale CDs produziert. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Komponieren: Er komponierte eine Fülle von Stücken für das Klavier, aber auch für Kammermusik und Orchester.

"Weltklassik am Klavier - Vier Himmelsrichtungen der Klaviermusik!"
Mit Mozarts Sonate geht es zunächst in die leichte Wiener Klassik. Einige Momente erinnern fast mit ihren effektvollen Handlungsänderungen und überraschenden Auftritten von Personen an die komische Oper. Zur zweiten "Himmelsrichtung" - die Blütezeit der Romantik - führt uns Liszt mit seinem Schneesturm, der mit Hilfe von chromatischen und tremolo-artigen Passagen überzeugend und natürlich dargestellt wird. Dem majestätischen Trauermarsch - "Funerailles" - gewidmet den gefallenen Helden der ungarischen Revolution - geht ein stürmisches Glockengeläute voraus. Der erste Mephisto-Walzer - eines der kompliziertesten Werke der virtuosen Klavierliteratur - illustriert den teuflischen Tanz in der Dorfkneipe, als Mephisto die Geige übernimmt und eine schöne Frau entführt. Die Moderne verkörpert die dritte Himmelsrichtung und findet sich zwischen Impressionismus und Expressionismus. Das Spätwerk von Alexander Skrjabin gilt als seine sonnigste Komposition. Die vierte "Himmelsrichtung" repräsentiert die Russische Klaviermusik in ihrer Blütezeit. Rachmaninoff verwendet hier alle erdenklichen technischen Möglichkeiten des Klaviers. Das festliche und zugleich virtuose Finale ist vollständig von lebensbejahenden Emotionen erfüllt.


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