Programm

GIO ABULADZE

"Weltklassik am Klavier - Sturm und Drang des Schicksals - Beethovens 5. Symphonie!"
Morceaux de fantaisie

SERGEJ RACHMANINOW
Aus: Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie
2. Prélude
3. Melodie
4. Polichinelle

JOHANNES BRAHMS
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1
I. Allegro
II. Andante (nach einem altdeutschen Minnelied)
III. Scherzo - Allegro molto e con fuoco
IV. Finale - Allegro con fuoco

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 5 - Schicksals-Symphonie - Bearbeitung: Franz Liszt c-Moll op. 67
I. Allegro con brio
II. Andante con moto
III. Scherzo: Allegro vivace
IV. Allegro


"Weltklassik am Klavier - Sturm und Drang des Schicksals - Beethovens 5. Symphonie!"
In der sogenannten romantischen Beethoven-Rezeption, wurde Beethovens "Fünfte" im Sinne eines Schicksalsdramas als eine musikalisch objektivierte Erzählung von Niederlage und Triumph, vom ewigen menschlichen Schicksalskampf, von Leid und Erlösung interpretiert.
Als Goethe zu Napoleon von "Schicksal" sprach, erhielt er zur Antwort: "La politique c’est le destin!" [Die Politik ist das Schicksal!] Insofern war die c-Moll-Sinfonie - zu Ende gebracht nach den Siegen von Jena und Auerstedt - ein eminent antinapoleonisches Werk. Möglich sogar, dass die Enttäuschung über die Kaiserkrönung nach Fertigstellung der "Eroica" bald darauf den Anstoß zu der "Parallelsinfonie" gegeben hatte. Wie die in der gleichen Zeit, in demselben Stil und derselben Tonart komponierten Coriolanouvertüre ist sie "in tyrannos" [gegen die Tyrannen] geschrieben.


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