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Freitag, den 07.12.2018 um 19:30 Uhr in Düsseldorf
"Weltklassik für Sopran und Klavier - Winterreise!"
DUO EILIKA UND BERNHARD WÜNSCH
Franz SCHUBERT - nach Gedichten von Wilhelm Müller - D927

ACHTUNG! NEUES PROGRAMM!

"Weltklassik für Sopran und Klavier - Winterreise!"
FRANZ SCHUBERT
Winterreise D927
- nach Gedichten von Wilhelm Müller -

01 Gute Nacht
02 Die Wetterfahne
03 Gefror'ne Tränen
04 Erstarrung
05 Der Lindenbaum
06 Wasserfluth
07 Auf dem Flusse
08 Rückblick
09 Irrlicht
10 Rast
11 Frühlingstraum
12 Einsamkeit

* Pause *

13 Die Post
14 Der greise Kopf
15 Die Krähe
16 Letzte Hoffnung
17 Im Dorfe
18 Der stürmische Morgen
19 Täuschung
20 Der Wegweiser
21 Das Wirtshaus
22 Muth
23 Die Nebensonnen
24 Der Leiermann



DUO EILIKA UND BERNHARD WÜNSCH
"Musik, die Wort hält!" Das Duo gestaltet die Lieder als frei atmende, entwicklungsreiche und in sich klar geformte Interpretationen, voller Wärme, vielschichtig und abwechslungsreich - vor allem durch die prägnant gesetzten dynamischen Kontraste und die strukturiert geführten, den Text und die Musik dramaturgisch ausleuchtenden Temponuancen. Dabei ist es als Glücksfall zu bezeichnen, dass sich hier zwei diesem Genre derart zugetane Menschen fanden und sich die Möglichkeit geschaffen haben, täglich, frei und ohne Zeitdruck oder unmittelbares Ziel an diesen oft so fragilen Werken zu arbeiten, sie immer wieder zusammen zu musizieren und so im Konzert eine ebenso durchdachte wie vollkommen freie Interpretation entstehen zu lassen. In diesem "entstehen lassen" erfährt der Zuhörer das Duo als reines Medium des Textdichters und des Komponisten, man fühlt sich dem im Moment statt findenden Schöpfungsprozess der Lieder nahe und trägt so ein un-"erhört" tiefes poetisches und musikalisches Erleben mit nach Hause.

"Weltklassik für Sopran und Klavier - Winterreise!"
„...ich werde euch einen Kranz schauerlicher Lieder vorsingen...sie haben mich mehr angegriffen, als dieses je bei anderen Liedern der Fall war“...“Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen“. Fast prophetisch äußerte sich der Komponist über seine „Winterreise“. Weltweit vor allem in der dunklen Jahreszeit musiziert und unendlich oft eingespielt möchte man meinen, es sei alles gesagt, was mit der Winterreise gesagt werden kann. Wir werfen den Blick auf einen Schubert, der 1820 nach einer Razzia im Gefängnis saß, dessen Name auf einer "Überwachungsliste" stand, der anderen Razzien nur knapp entging und sich die Texte zur „Winterreise“ illegal über eine verbotene Zeitschrift beschaffte. So wird aus dem eher "traurigen" Werk eine spannende Schau auf Leben, Wirken und Denken dieses Schubert - schrieb er die Winterreise doch in einer Zeit, in der Künstler ihre Kunst unter strengster Zensur erschufen.
Wir bereiten den Zyklus als „Krimi“ auf, tragen neben den Liedern Zitate, Briefe und Auszüge aus Zeitdokumenten vor. So entsteht für den Zuhörer ein ganz vielschichtiges und einmaliges, neues Erleben.

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