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© Bilder: Peter Herman

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Sonntag, den 06.10.2019 um 17:00 Uhr in Bad Rappenau
"Weltklassik am Klavier - Romantik - Temperamentvolle Tarantella!"
ISTVÁN LAJKÓ
SCHUBERT und LISZT


"Weltklassik am Klavier - Romantik - Temperamentvolle Tarantella!"

FRANZ SCHUBERT
Allegretto c-Moll D 915
Klaviersonate Nr. 19 c-Moll D 958
I. Allegro
II. Adagio
III. Menuetto: Allegro - Trio
IV. Allegro

- Pause -

FRANZ LISZT
Les adieux S. 409
Aus: Années de pèlerinage II S. 161
2. Il penseroso
Tarentelle de Dargomijski S. 483
Années de pèlerinage II, Supplément S. 162
1. Gondoliera. Canzone del Cavaliere Peruchini
2. Canzone
3. Tarantella da Guillaume Louis Cottrau


ISTVÁN LAJKÓ
Der ungarische Konzertpianist István Lajkó ist ein erfahrener Interpret am Klavier und ausgezeichneter Künstler mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Lajkó, geb. 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspiel. 2001 nahm er sein Studium an der Franz Liszt Academy in Budapest unter Profs. Falvai, Szokolay und Wagner auf (Abschluss 2007: mit Auszeichnung). Er studierte bei Prof. Raekallio an der HMT Hannover, und folgte diesem an die Juilliard School NY. Lajkó hat zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen, u.a. die Liszt-Bartók Competition Budapest und ein Yamaha Stipendium. Er konzertiert in ganz Europa, China und den USA und hat eine von Kritikern hoch gelobte CD mit Werken von Ligeti und Schumann veröffentlicht. Für seine Weltersteinspielung der Faust-Symphonie, bearbeitet für Klavier von Carl Tausig, erhielt er große Anerkennung und in Ungarn eine Auszeichnung. István Lajkó gibt sein Können und Wissen zurzeit an Hochschulen in Berlin, Budapest und Weimar weiter.

"Weltklassik am Klavier - Romantik - Temperamentvolle Tarantella!"
Die Tarantella ist ein Volkstanz aus Süditalien, mit einer schnellen Musik im 3/8- oder 6/8-Takt. Die Benennung hat viel mit dem Namen der Tarantel-Spinne zu tun: im Volksmund
ist der wilde Tanz eine Therapie nach dem Spinnenbiss. Die Musiker kamen ins Haus des Patienten oder auf den Marktplatz und begannen zu spielen und der Gebissene tanzte bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift aus dem Körper zu treiben. Im 19. Jahrhundert findet man viele virtuose und spannende Instrumentalwerke in dieser Musikform, zum Beispiel bei Franz Schubert (den letzten Satz der Sonate c-Moll) oder bei Franz Liszt (Tarantella aus dem berühmten Klavierzyklus Venezia e Napoli oder die Übertragung der Tarantella von Dargomyschski). Ein spannendes und temperamentvolles Programm als Aufforderung zum Tanz!


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