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© Bilder: Minje Jang

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Sonntag, den 07.06.2026 um 16:00 Uhr in Korschenbroich
"Weltklassik am Klavier - Wenn Hände Melodien formen!"
Suryeon Noh
Scarlatti, Clementi, Rachmaninow und Sgambati

Neues Programm!❤️

"Weltklassik am Klavier - Wenn Hände Melodien formen!"


Domenico Scarlatti
Sonate G-Dur K 454

Sonate g-Moll K 476


Muzio Clementi
Klaviersonate f-Moll op. 13 Nr. 6


Giovanni Sgambati
Melodie from "Orfeo ed Euridice" Wq. 30

3 Morceaux op. 42
Preludio
Berseuse-Rêverie
Melodia Campestre (impromptu)


- Pause -


Sergej Rachmaninow
Préludes op. 32
1. C-Dur
2. b-Moll
3. E-Dur
4. e-Moll
5 G-Dur
6. f-Moll
7. F-Dur
8. a-Moll
9. A-Dur
10. h-Moll
11. H-Dur
12. gis-Moll
13. Des-Dur


Suryeon Noh
„Mir ist es wichtig, der Musik so ehrlich und echt wie möglich zu begegnen. Ich will nicht einfach schön spielen: ich will mit meiner Musik sprechen“, sagt Suryeon Noh über ihr Klavierspiel.

Ihren musikalischen Anfang fand sie als Chorkind auf nationalen Bühnen, bis sie sich mit fünfzehn ganz dem Klavier widmete. Nach Klavierstudien in Seoul und Dresden schloss sie 2025 den Master Liedgestaltung an der HMTM Hannover ab. Seit dem WS 2025/26 studiert sie Klavierkammermusik in der Meisterklasse an der HMT Leipzig. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie bei internationalen Festivals und Konzertreihen auf.

2025 erhielt sie den Musikpreis für Startup-Musiker des Börsenclubs Hannover. Aktuell liegt ihre Debüt-CD im Liedduo „Rosarote Brille“ vor. Mehrfach wurde sie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

"Weltklassik am Klavier - Wenn Hände Melodien formen!"
Scarlatti hinterließ über 550 Sonaten, deren Melodik sich aus der Bewegung der Hände über die Tastatur formt. Die Energie dieser Figuren verkörpert für mich das Thema des Rezitals.
Clementi, „Vater des Pianoforte“, entwickelte einen Stil, der Technik mit singender Kantabilität verbindet, was in dieser Sonate hörbar ist.
Sgambatis „Melodie“ basiert auf einer Szene aus Glucks Oper „Orfeo ed Euridice“; er bearbeitete die pastorale Ballettmusik für Klavier, bekannt wurde das Stück durch Rachmaninow. Sgambati ist wenig bekannt, spielte aber eine wichtige Rolle bei der Einführung deutscher Musik in Italien, und seine späten Klavierstücke zeigen seinen ästhetischen Geschmack.
Rachmaninow vollendete den Präludien aller 24 Tonarten. In op. 32 verbinden sich romantische Melodik und spontane Ausdruckskraft, jede Tonart zeigt eine eigene Klangfarbe.

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