Programm

Serafym Ivanov

"Weltklassik am Klavier - Introvertierte Genies!"
Chopin, Moszkowski und Szymanowski

Jean-Philippe Rameau
Les Cyclopes

Johann Sebastian Bach
Präludium - Bearbeitung: Alexander Iljitsch Siloti h-Moll
Arioso aus dem Cembalokonzert Nr. 5 - Arrangement: Alfred Cortot f-Moll BWV 1056

Franz Schubert
Vier Impromptus D 899 op. 90
1. c-Moll
2. Es-Dur
3. Ges-Dur
4. As-Dur

- Pause -

Frédéric Chopin
Aus: Nocturnes op. 55
1. f-Moll
Aus: Polonaise op. 26
2. es-Moll
Polonaise op. 40
1. A-Dur
2. c-Moll
Rondo c-Moll op. 1

Edward Grieg
Aus: Lyrische Stücke Heft I op. 12
1. Arietta
Aus: Lyrische Stücke Heft V op. 54
4. Notturno

Alexander Skrjabin
Aus: Préludes op. 11
2. a-Moll
4. e-Moll
Études op. 2
Nr. 1 c-Moll

Ignacy Jan Paderewski
Nocturne b-Moll op. 16

Sergej Rachmaninow
Aus: Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie


"Weltklassik am Klavier - Introvertierte Genies!"
Was haben Bach, Chopin, Rachmaninow und Skrjabin gemeinsam, außer dass sie geniale Komponisten sind?

Sie waren alle Introverten. Menschen, die tief in sich selbst, in ihre innere Welt versunken waren. Deshalb ist ihre Musik immer zutiefst persönlich und subjektiv.

Sie interessierten sich nicht für große weltweite Konflikte, sie schrieben keine vierstündigen, monumentalen Opern wie Wagner zum Beispiel.

Ihre Schwäche – aber zugleich ihre größte Stärke – war die Fähigkeit, kleinste Veränderungen in der Seele und Psyche des Menschen auszudrücken.

Trotz der Unterschiede in der Mentalität, im Verhältnis zu Gott und in der musikalischen Sprache treffen sich Bach und Skrjabin im Wesentlichen: in der Liebe und Aufmerksamkeit gegenüber der schwachen, sündigen und widersprüchlichen menschlichen Natur.

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