Programm

Suryeon Noh

"Weltklassik am Klavier - Wenn Hände Melodien formen!"
Scarlatti, Clementi, Rachmaninow und Sgambati

Domenico Scarlatti
Sonate G-Dur K 454
Sonate g-Moll K 476

Muzio Clementi
Klaviersonate f-Moll op. 13 Nr. 6

Giovanni Sgambati
Melodie from "Orfeo ed Euridice" Wq. 30
3 Morceaux op. 42
Preludio
Berseuse-Rêverie
Melodia Campestre (impromptu)

- Pause -

Sergej Rachmaninow
Préludes op. 32
1. C-Dur
2. b-Moll
3. E-Dur
4. e-Moll
5 G-Dur
6. f-Moll
7. F-Dur
8. a-Moll
9. A-Dur
10. h-Moll
11. H-Dur
12. gis-Moll
13. Des-Dur


"Weltklassik am Klavier - Wenn Hände Melodien formen!"
Scarlatti hinterließ über 550 Sonaten, deren Melodik sich aus der Bewegung der Hände über die Tastatur formt. Die Energie dieser Figuren verkörpert für mich das Thema des Rezitals.
Clementi, „Vater des Pianoforte“, entwickelte einen Stil, der Technik mit singender Kantabilität verbindet, was in dieser Sonate hörbar ist.
Sgambatis „Melodie“ basiert auf einer Szene aus Glucks Oper „Orfeo ed Euridice“; er bearbeitete die pastorale Ballettmusik für Klavier, bekannt wurde das Stück durch Rachmaninow. Sgambati ist wenig bekannt, spielte aber eine wichtige Rolle bei der Einführung deutscher Musik in Italien, und seine späten Klavierstücke zeigen seinen ästhetischen Geschmack.
Rachmaninow vollendete den Präludien aller 24 Tonarten. In op. 32 verbinden sich romantische Melodik und spontane Ausdruckskraft, jede Tonart zeigt eine eigene Klangfarbe.

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