Programm

Gichang Lee

"Weltklassik am Klavier - Von höfischer Eleganz zur romantischen Virtuosität - Rigoletto einmal anders...!"
Beethoven und Liszt

François Couperin
Le Tic-Toc-Choc ou les Maillotins Livre III, Nr. 6)

Jean-Philippe Rameau
Aus: Nouvelles Suites de Pieces de Clavecin - Suite G-Dur
4. La Poule

Frédéric Chopin
Aus: Études Buch I op. 10
8. F-Dur
Aus: Études Buch II op. 25
10. h-Moll
11. a-Moll

Johannes Brahms
Zwei Rhapsodien op. 79
1. h-moll
2. g-Moll

- Pause -

Frédéric Chopin
Polonaise fis-Moll op. 44

Franz Liszt
Paraphrase de concert sur Rigoletto S. 434


"Weltklassik am Klavier - Von höfischer Eleganz zur romantischen Virtuosität - Rigoletto einmal anders...!"
Das Programm zeichnet einen Weg von der französischen Barockkultur bis zur klanglichen Expansion der Romantik. Bei François Couperin entfaltet sich in „Le Tic-Toc-Choc“ eine fein gearbeitete Klangminiatur, deren repetitive Figuren an das Ticken einer Uhr erinnern und zugleich höfische Grazie spiegeln. Jean-Philippe Rameau verbindet in „La Poule“ Humor mit Raffinesse: Ein prägnantes Motiv imitiert das Gackern einer Henne und steigert sich zu überraschender Dramatik.

Mit Frédéric Chopin rückt die poetische Virtuosität ins Zentrum. Die Etüden vereinen technische Brillanz und kantable Linie – von perlender Leichtigkeit über kraftvolle Oktaven bis zum stürmischen Impuls des „Winter Wind“. Die Polonaise op. 44 weitet den Tanz zu einer dramatischen Erzählung zwischen heroischer Geste und lyrischer Innenschau.

Johannes Brahms verdichtet in seinen Rhapsodien leidenschaftliche Kontraste zu dichter Klangarchitektur. Franz Liszt schließlich transformiert in der „Rigoletto“-Paraphrase Operngesang in orchestralen Klavierklang voller Glanz und Theatralik.

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