Programm
Francesco Navelli"Weltklassik am Klavier - Zwei Welten - zwei Präludien!"
Debussy und Rachmaninow
Claude Debussy
Préludes 1er livre
1. Danseuses de Delphes
2. Voiles
3. Le vent dans la plaine
4. Les sons et les parfums
5. Les collines d'Anacapri
6. Des pas sur la neige
7. Ce qu'a vu le vent d'ouest
8. La fille aux cheveux de lin
9. La sérénade interrompue
10. La cathédrale engloutie
11. La danse de Puck
12. Minstrels
- Pause -
Sergej Rachmaninow
Préludes op. 23
1. fis-Moll
2. B-Dur
3. d-Moll
4. D-Dur
5. g-Moll
6. Es-Dur
7. c-Moll
8. As-Dur
9. es-Moll
10. Ges-Dur
"Weltklassik am Klavier - Zwei Welten - zwei Präludien!"
"Zwei Welten, zwei Präludien" lädt zu einer faszinierenden Reise ein. Auf der einen Seite steht Debussys erstes Buch der Préludes (1910): eine poetische Revolution, in der Klang zu Farbe wird. Debussy löst die traditionelle Tonart auf, um flüchtige Bilder wie Windböen, versunkene Legenden und antike Tänze zu malen. Das ist Impressionismus pur: Die Form wird vom Augenblick bestimmt, nicht von akademischen Regeln.
Auf der anderen Seite stehen die Präludien von Rachmaninow, ein titanisches Bollwerk der Spätromantik. Hier wird das Klalvier zum emotionalen Orchester, geprägt von tiefer russischer Wehmut, Glockenklängen und einem leidenschaftlichen, fast schmerzhaften Virtuosentum.
Die Gegenüberstellung zeigt zwei Wege der Moderne: Debussys Flucht in einen sinnlichen, symbolistischen Traum gegen Rachmaninows tiefes, emotionales Pathos.
<< Zurück zum Künstler




