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Sonntag, den 09.02.2020 um 17:00 Uhr in Birkenfeld
"Weltklassik am Klavier - Beethoven 7. Sinfonie - und Tombeau de Coupérin!"
Maya Ando
CHOPIN, RAVEL und BEETHOVEN/LISZT


"Weltklassik am Klavier - Beethoven 7. Sinfonie - und Tombeau de Coupérin!"


Frédéric Chopin
Aus: Études Buch I op. 10
3. E-Dur

Polonaise-Fantasie As-Dur op. 61


Maurice Ravel
Aus: Le Tombeau de Coupérin M. 68
1. Prélude

2. Fugue

5. Menuet

6. Toccata


- Pause -


Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 - Bearbeitung: Franz Liszt A-Dur op. 92
I. Poco sostenuto
II. Allegretto
III. Scherzo: Presto
IV. Allegro con brio


Maya Ando
"Ich spiele für Weltklassik am Klavier, weil ich den Menschen in unterschiedlichen kleinen Ortschaften die Möglichkeit geben möchte, ohne weit weg zu großen Städten zu fahren, erstklassige Klaviermusik zu erleben. Vor allem glückliche Gesichter und tränende Augen im Publikum bereiten mir jedes Mal absolute Freude." - Maya Ando

Maya Ando, geboren in Shizuoka, Japan, studierte an der Musikhochschule Hannover und Detmold, wo sie auch als Lehrbeauftragte tätig war. Sie tritt regelmäßig mit Solokonzerten in Deutschland auf und arbeitet regelmäßig mit hochkarätigen Organisationen und Orchester zusammen. Dazu zählen auch Auftritte bei den Bayreuther Festspielen 2014, mit den "Festival Strings Lucerne" 2018 und beim internationalen Liszt Festival in Raiding/Österreich 2023. Heute sind ihre Konzerte durch die gewählten Themenschwerpunkte außergewöhnlich und bringen damit eine neue Facette in die klassische Musikwelt. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in viele Länder Europas (Schweiz, Österreich, Niederlande, Frankreich, Italien) und nach Japan. Maya Ando hat zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben erlangt, so u.a. den 1. Preis beim Musikwettbewerb "Don Vincenzo Vitti" (Italien) 2011und den 1. Preis beim "22th international Johannes Brahms Wettbewerb" (Österreich) 2016.

"Weltklassik am Klavier - Beethoven 7. Sinfonie - und Tombeau de Coupérin!"
Zu Beginn des Konzertes erklingt Chopins wunderschöne Melodie der langsamen Etüde op.10-3, von der er sagte, dass er keine schönere Melodie komponieren könne.
Danach folgt Chopins 'Polonaise-Fantasie', die höchst ungewöhnlich für das Schaffen Chopins ist. In ihr erklingt zum einen eine Polonaise und zum anderen eine Fantasie, die zum Ende hin zu einem großen Ganzen werden.
"Le tombeau de Couperin" wurde im Gedenken an Couperin und andere französische Komponisten des 18. Jahrhunderts geschrieben. Ravel widmete seinerzeit die Teile des Zyklus seinen sechs Freunden, die im Ersten Weltkrieg den Tod fanden.
Den Abschluss bildet Franz Liszts Bearbeitung von Beethovens 7. Sinfonie für Klavier Solo, die die Orchesterklänge meisterlich auf das Instrument umsetzt. Sie stellt im Gegensatz zur 5. und 6. Sinfonie einen Rückgriff auf die klassische Struktur dar. Jedoch ihr besonderer Rhythmus veranlasste Richard Wagner, das Werk als "Apotheose des Tanzes" zu bezeichnen.

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