Programm


© Bilder: Irina Weiß

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Samstag, den 30.10.2027 um 17:00 Uhr in Rysum
"Weltklassik am Klavier - Schafe können sicher weiden, türkischer Marsch, Feuer der Romantik!"
Ruslan Gasratov
Bach, Mozart und Prokofjew


"Weltklassik am Klavier - Schafe können sicher weiden, türkischer Marsch, Feuer der Romantik!"


Johann Sebastian Bach
Ich ruf' zu Dir, Herr Jesu Christ - Bearbeitung: Ferrucio Busoni BWV 639

Jesu, Joy of Man's Desiring - Arrangement: Myra Hess BWV 147

Orgelsonate Nr. 4, II. Andante - Arrangement: August Stradal - BWV 528

Arioso aus dem Cembalokonzert Nr. 5 - Arrangement: Alfred Cortot f-Moll BWV 1056

Sheep May Safely Graze - Arrangement: Egon Petri BWV 208

Präludium und Fuge Buch I Nr. 6 d-Moll BWV 851

Präludium und Fuge Buch I Nr. 21 B-Dur BWV 866

Präludium und Fuge Buch I Nr. 10 e-Moll BWV 855


- Pause -


Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca


Sergei Prokofjew
Vier Etüden op. 2
1. d-Moll
2. e-Moll
3. c-Moll
4. c-Moll


Ruslan Gasratov
"Ich spiele für Weltklassik am Klavier, weil sie das weltbeste Publikum haben." - Ruslan Gasratov

Bereits im Alter von zwölf Jahren wurde Ruslan Gasratov in das renommierte Musikgymnasium für besonders Begabte in die Klasse von Professor A. Kardashev aufgenommen. Er vervollständigte anschließend seine Ausbildung an der Musikakademie Odessa. Durch ein DAAD-Stipendium bekam er die Möglichkeit, an der Hochschule für Musik in Karlsruhe mit Professor S. Speidel zusammen zu arbeiten. Seit Abschluss seines Studiums tritt Ruslan Gasratov regelmäßig europaweit mit Konzerten auf. Er spielte mit deutschen und ukrainischen Symphonieorchestern unter der Leitung von Ure Ungerer und Grigori Moseiko. Als Solist gastiert er regelmäßig mit dem philharmonischen Symphonieorchester in Tiraspol und dem Kammerorchester Odessa unter der Leitung von I. Schavruk. Darüber hinaus ist er Solist des Odessaer Virtuosen Orchesters.


"Weltklassik am Klavier - Schafe können sicher weiden, türkischer Marsch, Feuer der Romantik!"
Mozarts „Türkischer Marsch“ entstand zur Zeit der europaweiten Begeisterung für die exotische Janitscharenmusik. Mit augenzwinkernder Eleganz imitiert Mozart Trommeln und Becken des „türkischen“ Militärklangs – und verwandelt sie in brillantes, ironisches Klavierspiel. Er komponierte keinen Orient, sondern ein Wien, das vom Orient träumte – ein Spiel mit Klang und Fantasie. Die Etüden Sergej Prokofjews hingegen führen in eine Welt schärferer Konturen. In einer Epoche künstlerischer Umbrüche entstanden, verbinden sie unerbittlichen Puls mit kühner Harmonik und mechanischer Präzision. Hier wird das Klavier zum Schlaginstrument, zum Motor, zur Bühne innerer Spannung. Zwischen barocker Innigkeit in Bachs Bearbeitungen und Prokofjews moderner Klangsprache spannt sich ein weiter Bogen – von feiner Ironie bis zu eruptiver Kraft.

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