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© Bilder: Minje Jang

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Sonntag, den 10.10.2027 um 17:00 Uhr in Papenburg
"Weltklassik am Klavier - Verwandlungen - Valses-Caprices und Harmonies du soir!"
Suryeon Noh
Liszt und Skrjabin


"Weltklassik am Klavier - Verwandlungen - Valses-Caprices und Harmonies du soir!"


Franz Liszt
Aus: Soirées de Vienne - Valses-Caprices d'après Franz Schubert S. 427
6. Allegro con strepito

Aus: Études d'exécution transcendante S. 139
11. Harmonies du soir

Ballade Nr. 1 Des-Dur S. 170


- Pause -


Alexander Skrjabin
Aus: Douze Études op. 8
I. Allegro

IV. Piacevole

V. Brioso

XI. Andante cantabile

Sonate Nr. 3 fis-Moll op. 23
I. Drammatico
II. Allegretto
III. Andante
IV. Presto con fuoco


Suryeon Noh
„Mir ist es wichtig, der Musik so ehrlich und echt wie möglich zu begegnen. Ich will nicht einfach schön spielen: ich will mit meiner Musik sprechen“, sagt Suryeon Noh über ihr Klavierspiel.

Ihren musikalischen Anfang fand sie als Chorkind auf nationalen Bühnen, bis sie sich mit fünfzehn ganz dem Klavier widmete. Nach Klavierstudien in Seoul und Dresden schloss sie 2025 den Master Liedgestaltung an der HMTM Hannover ab. Seit dem WS 2025/26 studiert sie Klavierkammermusik in der Meisterklasse an der HMT Leipzig. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie bei internationalen Festivals und Konzertreihen auf.

2025 erhielt sie den Musikpreis für Startup-Musiker des Börsenclubs Hannover. Aktuell liegt ihre Debüt-CD im Liedduo „Rosarote Brille“ vor. Mehrfach wurde sie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

"Weltklassik am Klavier - Verwandlungen - Valses-Caprices und Harmonies du soir!"
Verwandlung bedeutet mehr als bloße Veränderung. Wenn etwas nicht nur anders klingt, sondern eine neue Identität annimmt. Liszt's „Soirées de Vienne“ basieren auf Walzern Schuberts. Aus schlichten Tanzstücken für den privaten Rahmen entstehen durch Virtuosität Konzertwerke. Auch „Harmonies du soir“ zeigt Verwandlung: In der endgültigen Fassung straffte Liszt die überladene Frühfassung, klärte die harmonischen Abläufe und verdichtete die Form. Die Ballade entwickelt ihr Material in freier Form weiter. Das Thema verändert sich und wächst. Skrjabins Études stehen noch in der Tradition Chopins und Liszts, lösen sich aber mit der Zeit zunehmend davon. Diese Sonate markiert den Übergang zu einer eigenen Handschrift.

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