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Sonntag, den 10.10.2021 um 17:15 Uhr in Gehrden
"Weltklassik am Klavier - Chaconne und Tannhäuser!"
MAYA ANDO
SCHUMANN, BACH, BEETHOVEN, SKRJABIN und LISZT


"Weltklassik am Klavier - Chaconne und Tannhäuser!"

ROBERT SCHUMANN
Papillons op. 2

JOHANN SEBASTIAN BACH
Chaconne aus der Partita Nr. 2 - Bearbeitung: Ferruccio Busoni d-Moll BWV 1004

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 26 - Les Adieux e-Moll op. 81 a
I. Das Lebewohl. Adagio
II. Abwesenheit. Andante espressivo
III. Das Wiedersehen. Vivacissimamente

ALEXANDER SKRJABIN
Feuillet d'album op. 58

FRANZ LISZT
Ouvertüre zu Tannhäuser S. 442


MAYA ANDO
Maya Ando, geboren 1987 in Shizuoka/Japan, fiel bereits ein kleines Kind durch ihre musikalische Begabung auf. Eine Melodie, die sie nur einmal hörte, sang sie spielerisch sofort auswendig nach.

Heute sind ihre Konzerte durch die gewählten Themenschwerpunkte außergewöhnlich und bringen damit eine neue Facette in die klassische Musikwelt. Dazu zählen auch Auftritte mit den „Festival Strings Lucerne“, der Nordwestdeutschen Philharmonie und Auftritte als Solo- und Kammermusikerin bei den Bayreuther Festspielen 2014.

Maya Ando hat zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben erlangt, so u.a. den 1. Preis beim Musikwettbewerb "Don Vincenzo Vitti" (Italien) 2011 und den 1. Preis beim "22th international Johannes Brahms Wettbewerb" (Österreich).

„Ihre künstlerische Persönlichkeit befähigt Maya Ando zu einer Kommunikation, die für das Publikum ein Erlebnis wird!“ (Prof. Roland Krüger)

"Weltklassik am Klavier - Chaconne und Tannhäuser!"
Schumanns "Papillons" sind inspiriert durch den Roman "Flegeljahre" von Jean Paul: Zwillingsbrüder verlieben sich in die gleiche Frau. Auf einem Maskenball tanzen sie wie Schmetterlinge (Papillons) umeinander. Ein musikalisches Abschiedssignal, das die "Papillons" beendet, eröffnet auch die Abschiedssonate "Les Adieux". Sie verarbeitet die schmerzliche Trennung Beethovens von seinem Patron, dem Kaiser Rudolph von Österreich. Bachs "Chaconne d-moll" führt eine traditionsreiche Form zu neuen Höhen, indem sie auf einem schlichten Bassmodell einen ganzen Kosmos errichtet. Busoni überführt dieses barocke Violinsolo in einen romantischen Klangrausch. Liszt transkribierte insgesamt 15 Werke von Wagner. Besonders liebte er die "Tannhäuser"-Ouvertüre, so dass er dieses Werk auswählte, um die Klangvielfalt eines neuen Chickering-Flügels vorzustellen.

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