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Samstag, den 16.03.2024 um 17:00 Uhr in Mönchengladbach
"Weltklassik am Klavier - Ein einsamer Aufschrei von ganzem Herzen!"
Kaan Baysal
Prokofjew, Schumann, Bartók und Liszt


"Weltklassik am Klavier - Ein einsamer Aufschrei von ganzem Herzen!"


Robert Schumann
Klaviersonate Nr. 1 fis-Moll op. 11
I. Introduzione e Allegro vivace
II. Aria
III. Scherzo e Intermezzo
IV. Finale


Sergei Prokofjew
Sarcasms op. 17
1. Tempestoso
2. Allegro rubato
3. Allegro precipitato
4. (Ohne Titel)
5. Precipitosissimo


- Pause -


Béla Bartók
Suite "Im Freien" Sz. 81


Franz Liszt
Totentanz S. 126


Kaan Baysal
Kaan Baysal, geboren 2003, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. 2014, als Elfjähriger, wurde er als Solist des Istanbuler Musikfestivals für die Aufführung von Haydns Konzert in D-Dur ausgewählt. 2014, nach seinem gemeinsamen Auftritt mit Lang Lang, wurde er von Lang Lang persönlich ausgewählt, um am Allianz Junior Music Camp in Barcelona teilzunehmen.

Kaan Baysal konzertierte als Solist in Orchesterkonzerten unter der Leitung von Howard Griffiths, Jos Zegers, Sascha Goetzel u.a. Er gab zahlreiche Recitals u.a. im "Kissinger Sommer". 2017 wurde ihm die Auszeichnung „Junger Musiker des Jahres“ bei den Donizetti Classical Music Awards zuteil. Im gleichen Jahr gewann er den 1. Platz beim César-Franck-Wettbewerb, 2018 den 1. Platz beim Pietro-Argento-Wettbewerb, 2019 die Goldmedaille beim 1. Internationalen Musikwettbewerb und den 2. Platz beim International Lang Lang Grand Canal-Competition. Er gewann den Mozart-Solistenpreis in der Mozart-Gala im November 2019. Baysal studiert an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und ist ein Student von Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy.

"Weltklassik am Klavier - Ein einsamer Aufschrei von ganzem Herzen!"
Schumanns erste Klaviersonate, laut Schumann "ein einsamer Aufschrei vom ganzem Herzen" nach Clara, in dem das Thema Claras in allen möglichen Formen vorkommt. Prokofjews Sarcasms zeichnen sich durch die Verwendung aggressiver falscher Töne aus. Aufgrund der extremen Dynamik und der perkussiven Züge wurde es von vielen Komponisten als entmutigend und pointiert beschrieben, obwohl der Dozent Richard P. Anderson auch anmerkt, dass gleichzeitig Prokofjews einzigartige Lyrik in dem Werk zu finden ist. Bartoks ähnlicher Einsatz dieses Mittels schafft eine gespenstische, dunkle Atmosphäre und lässt Anklänge zur Volksmusik erkennen. Listzs Totentanz basiert auf einer gregorianischen Choralmelodie. Sie schildert neben stilistischen Innovationen den, vorwiegend vom Rhytmus und nicht der Melodie geprägten, Einsatz des Insturments, der verschiedene Todesklänge darstellt.

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