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© Bilder: Evgeny Evtyukhov

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Sonntag, den 03.03.2024 um 17:00 Uhr in Malente
"Weltklassik am Klavier - Stimmungen - Dichtergeister der Romantik!"
Sofja Gülbadamova
Chopin, Skrjabin, Bortkiewicz, Rachmaninow, Friedman und Bartók


"Weltklassik am Klavier - Stimmungen - Dichtergeister der Romantik!"


Frédéric Chopin
Fantasie-Impromptu cis-Moll op. posth. 66

Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39


Alexander Skrjabin
Aus: Études op. 2
Nr. 1 c-Moll

Aus: Impromptu op. 10
Nr. 1


Sergej Bortkiewicz
Ballade op. 42

Elegie op. 46


Alexander Skrjabin
Fantasie h-Moll op. 28


- Pause -


Sergej Rachmaninow
Aus: Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie


Ignaz Friedman
Stimmungen op. 79


Alexander Skrjabin
Aus: Impromptu op. 10
Nr. 2


Béla Bartók
Aus: Vier Klavierstücke Sz. 22
3. Fantasie II

4. Scherzo


Sofja Gülbadamova
Sofja Gülbadamova, «für die poetische Schönheit» ihres Spiels und ihre «frappierende Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannte Pianistik und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette» von der Presse gefeiert, zählt zu den herausragendsten Musikerinnen ihrer Generation. Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland, Deutschland, Österreich und Belgien, gewann sie im Jahr 2008 gleich zwei Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6. Internationalen Francis-Poulenc-Wettbewerb. Als echter «pianistischer Tsunami» bezeichnet, konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in ganz Europa sowie in Russland, Chile, Argentinien. Sie hat mehrere CDs in Deutschland und Frankreich eingespielt, die ausgezeichnete Kritiken erhielten.

"Weltklassik am Klavier - Stimmungen - Dichtergeister der Romantik!"
"Chopin "ist und bleibt der stolzeste und kühnste Dichtergeist der Zeit" (Robert Schumann), der die Klaviermusik in vielerlei Hinsicht revolutioniert. Bis dahin nur Bestandteil von Sonaten oder Symphonien, werden seine Scherzi nicht nur zu einer eigenständigen Gattung, sondern zu großen Dramen, zu mächtigen Klanggemälden, deren Inhalt nichts mit dem ursprünglichen Begriff - dem Scherz - gemein hat. Schumann sinniert darüber, „wie sich der Ernst kleiden sollte, wenn schon der „Scherz“ in dunklen Schleiern geht“. Der überragende Einfluss Chopins war noch über viele Jahrzehnte hinweg spürbar -
am deutlichsten vielleicht im Frühwerk von Alexander Scriabin, der allerdings sein Vorbild keinesfalls kopiert, sondern die von Chopin erschaffene duftende, träumerische, mystische, leidenschaftliche, elegische Klangwelt fortführt und virtuos weiterentwickelt."
Sofja Gülbadamova

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