Programm


© Bilder: Mischa Blank

 Abendprogramm (PDF)Programm

 Flyer (PDF)Flyer

 Plakat (JPG)Plakat

 Plakat (PDF)Plakat





<< Zurück zur Übersicht
Sonntag, den 21.04.2024 um 17:00 Uhr in Sulzburg-Laufen
"Weltklassik am Klavier - Rachmaninov und Prokofjew: Schmerz und Liebe!"
Susanna Kadzhoyan
Prokofjew, Bartók und Rachmaninow


"Weltklassik am Klavier - Rachmaninov und Prokofjew: Schmerz und Liebe!"


Sergei Prokofjew
Zehn Stücke aus Romeo und Julia op. 75
1. Folk Dance
2. Scene
3. Minuet
4. Young Juliet
5. Masks
6. The Montagues and Capulets
7. Friar Laurence
8. Mercutio
9. Dance of the Girls with Lilies
10. Romeo and Juliet Before Parting

Aus: Vier Stücke op. 4
4. Suggestion diabolique


- Pause -


Béla Bartók
Rumänische Tänze Sz. 56


Sergej Rachmaninow
Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie
2. Prélude
3. Melodie
4. Polichinelle
5. Serenade

Aus: Préludes op. 23
5. g-Moll

7. c-Moll


Susanna Kadzhoyan
Susanna Kadzhoyan verbindet künstlerische Fähigkeiten und eine charismatische Persönlichkeit mit einem starken Willen, soliden technischen Kenntnissen und ausgeprägter Erkenntnis von Intention und Interpretation. Sie begeistert ihr Publikum weltweit. Sie gewann den 1. Preis in einigen internationalen Klavierwettbewerben und dies brachte Susanna Kadzhoyan internationale Bekanntheit. Sie absolvierte die Kölner Musikhochschule sowie ihr Konzertexamen Klavier mit Auszeichnung bei Prof. Tichman, ebenso sowie den Master of Music Kammermusik bei Prof. Spiri. 2013-2016 unterrichtete sie Klavier-Kammermusik an der Hochschule für Musik Freiburg. 2016 übernahm sie die künstlerische Leitung der Konzertreihe „Bechstein Young Professionals“ in Köln. 2016-2019 unterrichtete Susanna Kadzhoyan Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2020 unterrichtet sie Klavier an der Hochschule für Künste in Bremen.

Die Pianistin bedankt sich bei den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, GVL und das Programm "Neustart Kultur" für die finanzielle Unterstützung.



"Weltklassik am Klavier - Rachmaninov und Prokofjew: Schmerz und Liebe!"
Rachmaninov und Prokofiev markieren in der russischen Musikszene ihrer Zeit konträr entgegengesetzte Positionen: Während Rachmaninov den romantischen Ansatz vorsichtig einer moderneren Klanggestaltung unterworfen hatte, ließ der zwanzig Jahre jüngere Prokofjew den romantischen Ansatz bald hinter sich und fand rasch zu einer kühlen, formalistischen Form des Komponierens. Beide Komponisten verbindet abgesehen von ihrer russischen Herkunft die virtuose Beherrschung des Klaviers in der Nachfolge von Franz Liszt. Was die beiden Komponisten gleichermaßen verbindet und trennt geht auf den Existenzschmerz zurück: Für den älteren Rachmaninov geht er darauf zurück, dass er zur Zeit des Zarensturzes sein Heimatland verließ. Prokofjew hingegen hatte unter der politischen Situation zu leiden, die bewirkte, dass er seinem Heimatland treu blieb.

>> Jetzt reservieren!