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Sonntag, den 28.07.2024 um 17:00 Uhr in Otterstedt
"Weltklassik am Klavier - die Zeitenwende - große Neuerungen am Anfang des 20. Jahrhunderts!"
Gabriel Yeo
Rachmaninow, Berg, Prokofjew und Schubert


"Weltklassik am Klavier - die Zeitenwende - große Neuerungen am Anfang des 20. Jahrhunderts!"


Sergej Rachmaninow
Préludes op. 32
1. C-Dur
2. b-Moll
3. E-Dur
4. e-Moll
5 G-Dur
6. f-Moll
7. F-Dur
8. a-Moll
9. A-Dur
10. h-Moll
11. H-Dur
12. gis-Moll
13. Des-Dur


- Pause -


Alban Berg
Klaviersonate h-Moll op. 1


Sergei Prokofjew
Sonate Nr. 1 f-Moll op. 1
I. Allegro


Franz Schubert
Klaviersonate (posth.) a-Moll D 784 op. 143
I. Allegro giusto
II. Andante
III. Allegro vivace


Gabriel Yeo
Gabriel Yeo (geboren 1998 in Münster) studiert bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover. Zuvor arbeitete er u.a. mit Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio und Jan Jiracek von Arnim zusammen.
Gabriel ist 1. Preisträger des »International Grotrian Piano Competition« 2018; kurz zuvor gewann er den 3. Preis beim »Concours International André Dumortier«.
Im Juni 2019 spielte er im großen Saal der Elbphilharmonie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und gewann den 2. Preis des TONALi Grand Prix. Kürzlich erspielte er sich den dritten Preis beim „Concurso International Santa Cecilia“ in Porto.
Konzerte führten ihn ins Berliner Konzerthaus, in die Essener und Kölner Philharmonie, in die Düsseldorfer Tonhalle und die Laeiszhalle Hamburg, durch Europa und nach China.
Er war als Geiger Konzertmeister des »Jungen Sinfonieorchesters der Westfälischen Schule für Musik« Münster.
Gabriel ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Cordes-Stiftung, für die Saison 2022/2023 spielt er Konzerte im Rahmen der „Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb“.

"Weltklassik am Klavier - die Zeitenwende - große Neuerungen am Anfang des 20. Jahrhunderts!"
Die Zeit vor den Weltkriegen, vor 1910, war eine musikalisch goldene: wann sonst wurden in so kurzer Zeit so viele neue Wege gefunden, sich in der Musik auszudrücken?
Die Komponisten fanden sich nach Wagner in einer Sackgasse wieder und suchten in dieser herausfordernden, sich schnell verändernden Zeit nach neuen Wegen.
Rachmaninoff als „letzter Romantiker“ ließ seine Musik immer noch meisterhaft in bekannten, harmonisch und melodiösen Bahnen laufen.
Zeitgleich suchten andere nach radikaleren Wegen: heute und hier finden wir gleich zwei Premieren-Werke, mit denen sich die Komponisten bewusst entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen - und gleichzeitig so unterschiedlich zur Meisterschaft gelangten.
Zum Schluss kehren wir zurück zu den Wurzeln: bei aller Avantgarde, bei all den ambitionierten Gedanken: auch weniger ist manchmal mehr als genug!

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