Programm


© Bilder: Olivia Sham

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Sonntag, den 25.02.2018 um 17:00 Uhr in Malente
"Weltklassik am Klavier - Himmel und Hölle!"
OLIVIA SHAM
SCHUBERT und LISZT


"Weltklassik am Klavier - Himmel und Hölle!"

FRANZ SCHUBERT
Vier Impromptus (posth.) D 935 op. 142
Nr. 1 f-Moll
Nr. 2 As-Dur
Nr. 3 B-Dur
Nr. 4 f-Moll

- Pause -

FRANZ LISZT
Aus: Harmonies poétiques et religieuses S. 154
Nr. 3 Bénédiction de Dieu dans la solitude
Aus: Années de pèlerinage II S. 161
Nr. 7 Après une lecture du Dante


OLIVIA SHAM
Die Pianistin Olivia Sham lebt in London. Sie konzertiert nicht nur auf modernen Klavieren, sondern auch auf historischen Tasteninstrumenten, insbesondere auf Flügeln aus dem 19. Jahrhundert. Olivia wurde in Australien geboren und studierte mit Vollstipendien an der Sydney Conservatorium of Music (mit Auszeichnung) und an der Royal Academy of Music (Masterstudium mit Auszeichnung). Olivia verfasste ihre Doktorarbeit über die Klaviermusik von Franz Liszt. 2003 wurde sie Junger Künstler der Symphony Australia und hat seither mehrere weitere Preise bekommen. Sie spielte bereits mit verschiedenen internationalen Orchestern. Olivia ist Ehrenmitglied der Forschungsgesellschaft der Royal Academy of Music. Als Debüt-CD erschien: Liszt and the Art of Remembering, auf modernen und historischen Flügeln.

"Weltklassik am Klavier - Himmel und Hölle!"
Liszt war ein großer Bewunderer Schuberts - und dieses Programm bringt die beiden Komponisten zusammen. Das posthum veröffentlichte Set der Impromptus wird oft als Schuberts viersätzige Sonate bezeichnet. Jedes einzelne hat einen eigenen Charakter - das erste dramatisch, das zweite lyrisch, das dritte hat eigene Variationen und das letzte ist kraftvoll und energiegeladen. Im zweiten Teil des Konzertes konzentrieren wir uns auf Liszts musikalische Erwiderung auf seine religiösen Fragen. Das In festo transfigurationis Domini nostri Jesu Christ meditiert sich in Richtung auf Liszts quasi göttliche Tonart Fis-Dur. Dieses ist auch die Tonart der Bénédiction de Dieu dans la solitude, welches sich auf lyrische Weise um die Themen von Glaube und Wiedergeburt dreht. In auffälligen Kontrast dazu steht Après une lecture du Dante, in lockerer Sonatenform gehalten. Inspiriert dazu wurde Liszt durch
Dantes La Divina Commedia. Wir hören, mittels innovativer Virtuosität, deutliche Visionen von Himmel und Hölle!

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